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Villiers-Golden Gate NP

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Samstag, 17.10.2026 - Villiers-Golden Gate NP - 245 km, Fahrzeit 4 Stunden - sonnig, 15-30 Grad 08:30 Tschau Lekoa Lodge. Es war mal eine echt schöne Abwechslung hier im Farmland der Buren. Bevor es auf der N3 südwärts Richtung Durban, Harrismith weitergeht, kaufen wir im kleinen Ort Villiers im top sortierten OK-Shop ein. Der weiße! Parkwächter bekommt 10 Rand von uns.  Die Landschaft weiter südlich geht in Weideland in riesigem Ausmaß über. Verstreut liegen dazwischen die Farmen. Es fühlt sich ein wenig wie in Australien an, könnte aber auch der mittlere Westen der USA sein.  Am Abzweig Harrismith sieht's wie zu Zeiten der Apartheid aus: ausserhalb der gepflegten Stadt die Townships. Relativ bald sind die Ausläufer der Maluti Mountains zu sehen. Die Maluti Mountain des Königreichs Lesotho erstrecken sich nach Südafrika hinein und bilden dort unter anderem den Golden Gate NP. Den Campingplatz 'Glen Reenen Rest Camp' (1.700 hm) haben wir hier für 2 Nächte vorgebucht und die...

Hammanskraal-Villiers

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Freitag, 16.10.2026 - Hamannskraal-Villiers - 225 km, Fahrzeit 3 Stunden - sonnig, 20-35 Grad Weiter südwärts geht's auf der perfekt ausgebauten N1 Richtung Johannesburg. Kein Müll, gemähter Rasen rechts und links. Da will man die Hinweisschilder 'Crime Alert. Don't stop' gar nicht zur Kenntnis nehmen. Auch an den modernen Raststätten sehen die Schilder 'double check that your car is closed' fehl am Platz aus. Die N1 führt fast 50 km durch Johannesburg. Vom 5spurigen Highway sieht alles sehr ordentlich und aufgeräumt aus. Die so viel beschriebene Kriminalität und die vielen anderen Probleme der Stadt sind vom Highway nur zu erahnen. Siemens, Bosch, BMW haben hier ihre Niederlassungen. Gigantische Werbeschilder, perfekte Routenführung und Ausschilderungen.  Südlich von Johannesburg geht's auf der N3 weiter und wir lassen den Smog über Johannesburg hinter uns. Riesige Felder und Wiesen sind nun dominant, ein Paradies für jeden ambitionierten Treckerfahrer. Nac...

Groblersbrug - Hammanskraal

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Donnerstag, 15.10. 2026 - Groblersbrug-Hammanskraal - 300 km, Fahrzeit 4 Stunden - sonnig, sonnig, 20-35 Grad Botswana liegt hinter uns. Südafrika mit den Drakensbergen und Lesotho liegen vor uns - ca. 800 km südwärts.  Die sehr ruhige links und rechts eingezäunte N11 führt uns ostwärts nach Mokopane. Trotz der Zäune laufen Rindviecher auf der Straße und so mussten heute zwei trotz des wenigen Straßenverkehrs ihr Leben lassen.  Mokopane ist ziemlich hässlich, lebt vom Platin-, Diamant- und Granitabbau und ist landwirtschaftliches Zentrum der Gegend. Die Auffahrt zur 4spurigen N1 bei Mokopane ist ohne jegliche Ausschilderung. Die N1 dagegen ist perfekt ausgebaut, die Raststätte Kranskop schlägt jede deutsche Tank+Rast um längen - was ja nicht so schwer ist.  In Hamannskraal, in der Jubilee Mall, besorgt Heinz sich eine SIM-Card bei Vodacom. Die Mall ist durchaus mit denen unserer Einkaufszentren vergleichbar. Allerdings wirkt Hamannskraal wenig vertrauensvoll, sodass einer...

Fazit Botswana

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Fazit Botswana: Unsere Route durch Botswana ist mit 7 Tagen und 1.500 km deutlich kürzer ausgefallen als geplant. Für die geplante Route durch Botswana (über Maun, Moremi, Chobe) hätten wir deutlich mehr Zeit gebraucht (schätze 3-4 Wochen gesamt), denn die Fahrzeiten in Botswana sind nicht mit denen bei uns daheim kaum vergleichbar. So haben wir nur einen kurzen Eindruck von Botswana bekommen. Die langen Fahrzeiten haben sich aber auf jeden Fall gelohnt. Tierwelt: Top. Nördlich von Elephant Sands sind auch ausserhalb der NP alle möglichen Tiere zu sehen. Raubtiere, wie Löwen, Wildhunde, etc. haben wir nicht gesehen, soll es aber geben.  Menschen:  überwiegen sehr freundlich. Fast alle sprechen englisch, wenn auch oft schwer verständlich. Die wenigen unfreundlichen Menschen waren Staatsbedienteste. Aufdringliches Betteln haben wir nicht erlebt. Viele Frauen arbeiten in den Supermärkten oder den vielen Baustellen.  Kriminalität:  Botswana ist ein sicheres Land. Lebensm...

Francistown-Groblersbrug

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Mittwoch, 14.10.2026 - Francistown-Groblersbrug - 300 km, 4 Stunden Fahrzeit - sonnig, 20-36 Grad Unsere Camp-Nachbarn Jannes und Lineke kommen aus Schleswig, sind als Gutachter in Umweltfragen und im Grünflächenamt der Stadt Schleswig tätig. Sie sind in Durban nach einer Hochzeit mit Freunden gestartet und schwärmen von den Drakensbergen. Seit gestern sind sie aus Zimbabwe zurück (unglaublich arm und gleichzeitig teuer). Ihr Avis-4x4 hat diverse Macken und sie erhalten am Campingplatz einen Ersatzwagen aus Kasane.  Die uns ja bekannte Strecke zurück zur südafrikanischen Grenze ist unspektakulär. Einen Radfahrer treffen wir auf seinem Weg von Kenia nach Kapstadt.  Da wir ja nun Profis in Sachen Ausreise- und Einreiseformalitäten sind, ist der Papierkram in einer halben Stunde inclusive Intervierw durch einen Mitarbeiter der Tourismusbehörde erledigt. Die Wartezeit für die Wagendurchsuchung am Ende der Grenzprozedur dauert nochmal ca. eine halbe Stunde. Das Fiebermessen wie bei...

Elephant Sands-Francistown

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Dienstag, 13.10.2026 Elephant Sands-Franistown - 231 km, Fahrzeit 4 Stunden - sonnig, 18-35 Grad Ursprünglich planten wir in Nata westwärts Richtung Maun zu fahren um die Salzpfannen Nxai Pans und Makgadikgadi Pans zu besuchen. In Anbetracht unserer verfügbaren Zeit und des grottigen Highways dorthin, nehmen wir den direkten Weg südwärts Richtung Südafrika. Die heutige Strecke mit den vielen Baustellen Richtung Südafrika kennen wir somit. Unfassbar, was die Bauarbeiter dort leisten müssen. Einen Arbeitstag in der Sonne würde ich wohl nicht ohne Schaden überstehen.  Heute wird's mal wieder Zeit Botswanas Polizei zu begrüßen. In der Baustelle nach einem wohl versehentlich nicht demontierten 80 km/h-Schild bin ich zu schnell und werde von einer freundlich lächelnden Polizistin angehalten und um 600 Pula gebeten. Ihr Kollege lässt sich auf 100 Pula Nachlass ein. Weitere Diskussionen sind zwecklos. Touristen werden in Botswana wohl bevorzugt zur Kasse gebeten, denn die vielen einheimisc...

Kasane - Elephants Sands

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Montag, 12.10.2026 - Kasane-Elephants Sands Camp - 240 km, Fahrzeit 4 Stunden - sonnig, 20-35 Grad Die Geräusche in der Nacht sind für uns recht ungewohnt. Schmatzen im Baum, merkwürdiges Klatschen im Fluss, Quaken der Frösche ... Nachschauen, wer da so alles sein Unwesen in der stockfinsteren Nacht treibt, möchte ich besser nicht. Heute hab ich im Dachzelt das erste Mal meinen Akku-Ventilator eingeschaltet. Sehr komfortabel. Wir starten um 08:00 bei 27 Grad. Nach Kasane nehmen wir die geteerte Transitstrasse. Wegen der Wildtiere registriert man sich am Anfang und trägt sich am Ende wieder aus. Auch hier sehen wir Elefanten, Giraffen und Zebras, die die Straße kreuzen. Toll. Nach dem Einkauf in Kasane geht's auf der A33 südwärts zum Elephants Sands Camp, den wir ja schon von der Hinfahrt kennen. Wildwechsel Wasserloch  A33 - Elephant Highway  Elephants Sands Camp  <<<    >>>

Chobe-NP Riverfront

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Sonntag, 11.10.2026 Chobe NP Riverfront - 100 km, 4 Stunden Fahrzeit - sonnig, 22-35 Grad Gestern haben wir vom Fluss aus den Chobe-NP Riverfront gesehen, heute geht's mit dem 4×4 in den NP. Am Sedudu Gate zahlen wir bei der äusserst unfreundlichen Kassiererin 655 Pula (42 Euro) Eintritt. Unser Versuch den Ihaha Camp im NP zu buchen scheitert daran, dass der normalerweise 7-Tage geöffnete Buchungsshop geschlossen ist.  Gleich hinter dem Gate übersehen wir den Hinweis, dass es Einbahnstraßen-Regelungen gibt. Ein entgegen kommender Ranger schickt uns freundlich aber bestimmt zurück. Die folgende Tiefsandstrecke zeigt, dass die Regelung zu Recht besteht. Ausweichen oder halten ist hier nicht angebracht.  Am Fluss angekommen, führt eine Haupt-Gravelroad entlang dem Fluss westwärts. Ausschilderungen sind zwar vorhanden, sind aber selten eindeutig oder gut lesbar. Von der Haupt-Gravelroad gibt's reichlich Abzweigungen um Tiere zu beobachten. Giraffen, Antilopen, Hippos und natürlich...

Elephant Sands-Kasane

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Samstag, 10.10.2026 Elephant Sands-Kasane - 254 km, 3,5 Stunden Fahrzeit - sonnig, 20-34 Grad Obwohl der Elephants Sands einige schlechte Kritiken bekommen hat ( zuviel Touristen), hat es sich meiner Meinung absolut gelohnt. Wo kann man schon bei einem Bier oder Wein 5 Meter entfernt am Wasserloch trinkende Elefanten beobachten. Unsere Camp-Nachbarn kommen aus Kaiserslautern, Otterberg und haben ihren 4×4 dauerhaft in Windhuk stehen. Wie bisher jede Nacht wird's gegen 02:00 richtig frisch und man kann sehr gut schlafen.  Heute geht's auf dem Elephant Highway weiter nordwärts nach Kasane. Wie der Highway-Name schon sagt, sehen wir einige Elefanten. Spontanes Halten für ein Foto ist in Anbetracht des engen Teerbandes aber nicht so ratsam. Einige Antilopen und eine Giraffe stehen auch am Highway. Der einzige Ort Pandamatenga auf der Strecke besteht aus zwei Tanken und einem Lebensmittelgeschäft.  Kasane am 3-Ländereck Sambia, Zimbabwe und Botswana ist mehr oder weniger ein Touri-...

Francistown-Elephant Sands

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09.10.2026 - Francistown-Elephant Sands - 232 km, 4,5 Stunden Fahrzeit - sonnig, 18-35 Grad Eine Affenbande hat am Morgen den Campingplatz mal wieder erobert. Um 08:00 sind wir bereit für due A3 weiter nordwärts Richtung Nata. Dort in Nata tanken wir für 1,43 Euro pro Liter Diesel. Der Verbrauch unseres Hilux hält sich in Grenzen, 10 Liter auf 100 km. Die heutige gesamte Strecke ist Baustelle. Der verschlissene alte Highway soll wohl mal 4spurig werden. Aber bis zur Fertigstellung wird's wohl noch 20 Jahre dauern. Elephant Sands ist unser heutiger Campingplatz und er macht seinem Namen alle Ehre. Am Wasserloch vertreiben sich ständig Elefanten die Zeit. Sie kommen und gehen. Ihr Lieblingsplatz ist direkt am Restaurant mit Bar und Pool. Einfach genial.  Frechdachs Kühe in der Baustelle Nata - Downtown Gelbschnabel - frech wie Oskar Elephant Sands  Elephant Sands  Weitere Bilder gibt's hier <<<   >>>

Groblersbrug-Francistown

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08.10.2026 - Groblersbrug-Francistown - 297 km, 4 Stunden Fahrzeit - bewölkt, sonnig, 18-33 Grad Der frühe Vogel fängt den Wurm. 05:00 aufstehen und um 06:00 stehen zwei Greenhorns an der Grenze zu Botswana. Im Immigrationsgebäude in Südafrika holen wir uns den Ausreisestempel. Meine abgegebene Online-Zollerklärung interessiert wieder keinen. Danach können wir über die Brücke über den Grenzfluss Limpopo fahren. Auf der anderen Flussseite ist das Immigration- und Customs-Gebäude Botswanas. Zuerst geht's aber zum Fieber messen und dann mit dem OK-Zettelchen zur Immigration. Nach dem Einreisestempel bekommen wir einen Gate-Zettel und es geht zum Custmoms-Schalter. Der 'Letter of Autorization' von Bushlore wird geprüft und wir dürfen 60 Pula zahlen. Strassenbenutzungsgebühr und Versicherungsgebühr entfallen, weil wohl noch die Zahlung unseres Vormieters gültig ist. Dann geht's durch die Vetrinärskontrolle, sprich einmal die Schuhe über einen Lappen ziehen und desinfizieren...

Hamannskraal-Groblersbrug

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Dienstag, 06.10.2026 Hamannskraal - Groblersbrug - 345 km - sonnig, 13-34 Grad So, den gestrigen Vergleich mit Europa streiche ich mal. Unbekannte Vogelstimmen und eine Affenbande auf der Jagd nach Lebensmitteln der Campingplatz-Gäste begrüßen uns am Morgen. Bei uns holt die Affen-Rasselbande eine Banane. Daher die erste Sicherheitsmassnahme: alles abschließen, einer muss immer am Wagen Wache halten. Die Bande klaut, was sie kriegen kann. Sind's um 06:00 nur 13 Grad, um 08:00 schon 25 Grad.  10:00 - auf geht's auf der N1 weiter nordwärts, dann auf die R33 landschaftlich sehr schön nordwestwärts, bei Vaalwater auf eine Gravelroad durch unzählige Game Reserve mit Baboons, Warzenschweinen, Antilopen, zwei Giraffen. Es folgt die R518 mit kaum Autoverkehr und zum Schluss die N11 bis kurz vor der Grenze zu Botswana. Unser Campingplatz bietet fünf Plätze, welche riesig sind. Einer davon ist unser für 500 Rand (27 Euro). Die Chefin scheint belgische Wurzeln zu haben. Die Familie ist eu...

Nierstein - Johannesburg

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Montag, 05.10.2026 - Nierstein-Johannesburg - wechselnd bewölkt, 13-27 Grad Unsere niegelnagelneue Condor A330 hat eine knappe Stunde Start-Verspätung, aber die holt sie locker beim Flug über den afrikanischen Kontinent auf. Nach gut 11 Stunden Flugzeit ist Johannesburg in Sicht. Sogar etwas schlafen war möglich. Um den Adrenalinspiegel etwas zu pushen, fehlt Heinz Gepäck am Gepäckband. Der freundliche Mitarbeiter bei den Gepäck Enquires wird aber recht schnell fündig - es steht beim Sperrgepäck. Die Einreise ist ratzfatz durch und wir haben den Einreisestempel im Pass. Unsere daheim online akkribisch ausgefüllte Zoll-Erklärung interessiert niemanden. Dann noch schnell südafrikanische Rand am ATM ziehen, eine SIM-Card von Vodafone für 32,00 Euro kaufen und wir stehen in der Ankunftshalle um 09:00. Dort wartet bereits Johannes mit einem Schild 'Bushlore-Ostmann' seit 1,5 Stunden auf uns. Johannes bringt uns zur Mietwagenübergabe nach Midrand zu unserem Bushlore-Vermieter. Johann...