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Nierstein - Istanbul mit dem Rad

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Meine Radreise führte mich von April bis Juli 2019 von Nierstein nach Istanbul über Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland und letztlich in die Türkei nach Istanbul. Start war der 20.04.2019; Ankunft in Istanbul war der 26.07.2019. 5.500 km, 44.000 hm in rund 100 Tagen. In Istanbul traf ich mich mit Kumpel HeinzelmanOnTour zum Weiterflug nach Bishkek, Kirgistan. Meine Route 'Nierstein-Istanbul' Blog Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien Blog Montenegro, Albanien Blog Griechenland Blog Türkei Blog Kirgistan

Videos zur Radreise 'Nierstein-Istanbul' sind fertig

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Eine Woche in Istanbul...

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... vergehen mit Reisevorbereitungen für den Flug nach Kirgistan, mein nächstes Radelziel: neuen Tacho, Bikebox und Verpackungsmaterial besorgen, Rückflug organisieren, Rad verpacken, haltbare Lebensmittel kaufen, Friseurbesuch, u.s.w. Es bleibt aber noch genügend Zeit für Sightseeing. Da ich lediglich ein Rückflugticket von Kirgistan nach Istanbul habe, fehlt mir noch ein Rückflug nach Frankfurt. Also such ich ein Verkaufsbüro der Turkish Airlines. Laut Website soll es eines am Taksim-Platz geben. Als ich dort ankomme, finde ich dort auch ein Werbeschild der Turkish Airlines, 2. Etage. Ob es wirklich ein Büro der Turkish Airlines ist, werde ich wohl nicht erfahren. Jedenfalls hat die Buchung geschlagene 2,5 Stunden gedauert. Ständig wurde zu meiner Buchung telefoniert und die notwendige Radreservierung hat auch zunächst niemand verstanden. Im Ergebnis buche ich einen zusätzlichen Flug von Istanbul nach Frankfurt. Die Änderung der vorhandenen Buchung wäre um 30% teurer gekommen. ...

Kesan - Istanbul

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Zum nächsten Tagesziel, Gelibolu an der Dardanellen-Meerenge, geht's hügelig auf der 4spurigen Schnellstrasse entlang von unzähligen Sonnenblumenfeldern. Auch wenn der Autoverkehr deutlich zugenommen hat, die Städte Canakkale, Izmir, Kusadasi liegen südwärts an der Strecke, lässt es sich gut auf dem breiten Seitenstreifen fahren. Gelibolu ist eine nette Fährhafenstadt. Heute ist Markttag und die komplette Innenstadt ist voll mit Gemüse-, Obst-, Klamottenständchen. Mein bisheriger Eindruck zur Türkei: sehr positiv. Gute, sehr günstige Hotels, sehr freundliche Leute, gute Strassen, kein Vermüllung, alles recht aufgeräumt, verständliche Strassenbeschilderung. Es gibt aber auch den armen Schafhirten, die Bettlerin am Hafen, ärmliche Wohnhäuser... Und man redet viel mehr als zuletzt in Griechenland.  Es sind viele Deutsche, Niederländer unterwegs: die zwei Kölner Familien mit Autopanne unterwegs nach Izmir, die Mönchengladbacher unterwegs nach Antalya, der Dönerverkäufer aus Düsseldor...

Samothraki - Kesan (Türkei)

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Am Sonntag um 10:00 fährt die Fähre zurück zum Festland nach Alexandoupoli. Samothraki war landschaftlich toll, aber die Bewohner sind schon ein seltsames Volk. Welch ein Unterschied zu den aufgeschlossenen Festland-Bewohnern, welche mir auch die Verschrobenheit der Inselbewohner bestätigen. So fragt der Hotelbesitzer beim Espresso nach dem woher, wohin, der Restaurantbesitzer erzählt von seinem Heimatland Armenien. Dennoch hoffe ich, das die Insel so bleibt wie sie ist. Relativ flach geht's nach Kesan in der Türkei. Natürlich müssen mich zwei kläffende hinter mir her jagende Hunde verabschieden. Da es sich an der Grenze zur Türkei staut, mogel ich mich an den Pkw vorbei und bin in 20 Minuten auf türkischem Boden. Die 4spurige Schnellstrasse hat einen super Asphalt, wenig Autoverkehr. Kesan hat rund 60.000 Bewohner. Im Vergleich zu griechischen Orten gibt's Optimierungspotenzial. Viel Verkehr, unübersichtlich viele Läden, basarähnlich. Einen Ersatz für meinen kaputten Tacho w...

Inselsprung - von Thassos nach Samothraki

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Ich radel zu Thassos zweiten Fährhafen nach Limenas und schau mir den Marble-Beach an. Ein Strand mit weissem Marmorsand. Ein Geheimtipp ist's leider nicht mehr. Musikbeschallung, Liegebatterien und hunderte Badegäste. Da gönne ich mir doch einen Cafe Frappe am Fährhafen und kleide mich mit einer neuen Kappe ein. Limenas auf Thassos Café Frappe für 1,00 bis 3,00  Um 07:00 am nächsten Tag nehme ich die Fähre nach Keramoti und radel zum 50 km entfernten Xanthi. Eine Kleinstadt mit recht gepflegter Altstadt. Erste Moscheen, Strassenschilder zur Türkei und kopftuch-tragende Frauen machen die Nähe zur Türkei deutlich. Am Nachmittag radel ich dann noch ein kurzes Stück Richtung Bulgarien. Die Grenze ist nur 50 km entfernt. Die Strecke am nächsten Tag nach Komotini ist flach, führt entlang von Tabakfeldern und wird mal wieder von Hunden bewacht. Komotini ist zwar eine aufgeräumte Uni-Stadt mit einem Radweg ums Zentrum herum, aber sonst gibt's nix besonderes. Bulgarien...