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Posts mit dem Label "2016-Sambia" werden angezeigt.

Livingstone - Kasane in Botswana

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Auf der M10 geht's Richtung Kazungula an der Grenze zu Botswana. Wir treffen zig Paviane, 2 Warzenschweine und 2 Radfaher. Der eine Radfahrer , Nino, kommt aus der Schweiz mit Openend, der andere ist ein Südafrikaner mit der Heimat als Ziel. Nino ist in der Schweiz gestartet. Beide sind vollbeladen und wollen wie wir in den Caprivi-Zipfel nach Namibia. Sie fahren weiter auf der M10; wir wollen allerdings ein kurzes Stück in Botswana durch den Chobe-NP. Die Grenze zu Botswana mit einer Fährfahrt über den Zambesi ist ein Schauspiel. Km-langer Truck-Stau, Garküchen und Gruppen von Schleppern. Die Schlepper bieten an, Touristen über die Grenze zu lotsen. Wir haben gleich 5 Schlepper am Hals.Wir tauschen bei ihnen 100 USD in 800 Pula; regulär wären wohl 900-1000 Pula gewesen. Der Chef-Schlepper bringt uns zur Emigration, kauft 2 Fährtickets und bekommt dafür 30 Kwacha. Naja... Ratzfatz sind wir auf der anderen Zambeso-Seite zusammen mit einem Truck und einer Familie aus Johannesbur...

Livingstone an den Victoriafällen

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Am nächsten Morgen ziehen wir in das Olgas-Italien-Corner-Hostel um, gucken uns Livingstone an, waschen die Klamotten und suchen erfolglos Gaskartuschen. Am folgenden Tag nach einem English-Breakfast nehmen wir ein Taxi zu den Victoriafällen. Eintritt 20 USD. Der Zambesi ist in dieser Jahreszeit sehr ausgetrocknet, so dass die Fälle eher mager erscheinen. Dennoch ist die Abbruchkante beeindruckend. Auf der Zimbabweseite ist eindeutig mehr Wasser; dafür aber auch mehr Touristen. Sehr schön durch dschungelartige Landschaft geht's runter zum Boiling Pott. Palmen, ein Bach, Paviane, grün ohne Ende. Victoria Falls - in der Trockenzeit ... ... mit wenig Wasser der Weg zum Boiling Pott ... ... überrascht mit der Bungee-Brücke über den Zambesi Olgas Italien Corner ... ... hat einen Supermarkt gegenüber <<<          >>>

Kalomo - Livingstone

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Weiter geht's auf der T1 nach Livingstone. Die 140 km gehen mit Rückenwind aus Ost abwärts von 1200 hm auf 920 hm. Leider finden wir den Waterfront Campsite nicht auf Anhieb, wo es doch nur ein Strasse, die T1, gibt. So stehen wir an der Grenze zu Zimbabwe und kehren notgedrungen um. Irgendwann finden den Campsite doch. Die Campsite-Gäste sind überwiegend Pauschaltouristen und machen einen etwas durchgeknallten Eindruck. Motto, was kostet die Welt. Seit Choma sind wir im Zimba-Distrikt. Die Leute hier sind deutlich dunkler und zurückhaltender. Kalomo unterwegs ... ... im Gespräch mit der Postangestellten perfekter Asphalt ... ... an der T1 der Waterfront Campsite ... ... liegt direkt am Zambesi ... ... und ist der Luxus pur <<<          >>>

Choma - Kalomo

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Die 70 km bis Kalomo rasen nur so dahin: keine Steigung, Rückenwind aus Ost. Schon um 11.30 Uhr sind wir am Ziel. Die vorher ausgesuchte Unterkunft ist ausgebucht. Wir kommen in der E and N Lodge für 200 Kwacha unter, welche die bisher schlechteste Unterkunft in Sambia ist. Eine unfreundliche Rezeptionistin, die intensiv ihre Haarverlängerung pflegt, Wasser gibt's nicht, nur tröfchenweise, die angebliche Aircondition pustet zaghaft warme Luft in den Bungalow, es ist stickig ohne Ende. So bau ich lieber mein Zelt vorm Bungalow auf. Die Sambianer sind aber sehr nettes, freundliches Volk. Nur 2mal erlebten wir ein aggressives Betteln. Beids mal waren es Jugendliche, die sehr gezielt Bargeld verlangten. Mit 2 Kwacha gaben sie sich zufrieden. Sambias Landschaft ist hier sehr öde; die Luft voller Staub durch die Müllverbrennungen? Das Interessante sind die Dörfer mit ihren Marktständen. Tägliche Stromausfälle sind normal, oftmals von 15:00 bis 18:00 Uhr. die E an N Lodge ... ...

Moorings Campsite - Choma

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Um 07:00 Uhr sind wir abfahrbereit. 125 km liegen vor uns. Landschaftlich ist es öde: braunes, verbranntes Land. Es ist halt Trockenzeit. Ein paar kleine Ortschaften, wie Chiskea oder Pemba,  liegen auf dem Weg bzw. am Highway und sind eine Abwechslung zur öden Landschaft. In Monza kaufen wir Apfelsinen und Bananen. Unser Ziel in Choma, die Koza Lodge, ist leider eine Baustellen. Die nächste Lodge ist ausgebucht. Die Nana Kau Lodge wird gerade fertig gestellt und ist noch provisorisch eingerichtet. Aber es gibt für 300 Kwacha Aircondition, welche nach dem allgemeinen Stromausfall mit nem Generator weiter betrieben wird. Unser Flüssigkeitsverbrauch lag heute bei 4,5 Liter. Marktstand ... ... in Monza Marktstände am Highway Nana Kau Lodge Nana Kau Lodge <<<          >>>

Mazabuka - Moorings Campsite

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Um 06:00 Uhr morgens ist es am schönsten: nur 20 Grad. Wir verabschieden uns von Herrn und Frau Mbeka, kaufen noch Wasser ein und sind wider auf dem Highway. Der Asphalt wird besser und der Lkw-Verkehr lässt nach. Begleitung findet sich ständig. Viele Radfahrer lieben es wohl im Peletron zu fahren. In jedem Dorf gibt's ein 'How are you?', sie winken und grüßen. Es gibt Rundhütten und viele Ziegen drumherum. The Moorings Campsite erreichen wir bereits um 11:30 Uhr. Der Campsite besteht aus ein paaar Bungalows, Grillplätzen und vielen trockenen Bäumen. Die Managerin Doba, eine Angestellte der benachbarten Farm, erzählt uns ne Menge über das Leben in Sambia. Sie kommt aus Zimbabwe, hat 4 Kinder, ist 37 Jahre, möchte aufs College und möchte am liebsten Lehrerin werden. Ihr Chef ist derzeit auf Urlaub in Südafrika. Am Nachmittag treffen noch Südafrikaner mit einem Overlander und Motorradfaher aus Lusaka ein. Doba kocht Reis mit Curry-Chicken. Um 20:00 Uhr ist Feierabe...

Kafue - Mazabuka

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Bei 20 Grad brechen wir um 08:00 Uhr auf, queren den Kafue-River kurz darauf. Dannach biegen wir auf die T2 Richtung Livingstone ab. Ein junger Radfahrer begleitet und km lang; unterhalten können wir uns mangels seiner Englischkenntnisse nicht. Es wechseln sich nun Polizei-Kontrollen und Bus-Stops ab. Zwei kleine Hügel wollen bewältigt werden. Der Lkw-Verkehr nimmt zu; ebenso steigen die Temperaturen auf mittlerweile 40 Grad. Auch der Strassenbelag wird bescheidener. Kurz vorm Ziel gibt's einen Metzger, wo wir uns ne Wurst im Teigmantel und eine Cola gönnen. Unser Tagesziel, das Mbeka-Guesthouse, liegt etwas abseits von Mazabuka in einer Wohnsiedlung. 220 Kwacha kostet das Doppel. Mazabuka ist Sugarcane-Land und sehr ursprünglich.  Das ändern auch der Sparmarkt und der Shoprite-Supermarkt nicht. Kafue-River Mbeka-Gueshouse <<<          >>>

Lusaka - Kafue, Chita Lodge

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Nach einem sehr geruhsamen 11stündigen Schlaf begrüssen wir Andrew, Tom und seine Büromannschaft. Alles zusammen haben das Büro einer aufzubauenden Plastic-Pet-Recycling-Firma im Wohnzimmer. Schon plant Andrew das nächste Recycling-Projekt in Tansania. Aus Lusaka geht's raus über die Great Eastern Rd, Cairo Rd. Massig Verkehr. Die eh schon dunstige Luft verpesten Lkw und Busse noch mehr. Auf halber Strecke treffen wir einen Schwaben, der hier seit 5 Jahren in Rente lebt. Er meint, Sambianer sind sehr nett, zunächst nicht aufdringlich, später dann aber schon. Auch Sambianer wollen am weltweiten Konsum teilhaben. Leider passt die Infrastruktur noch nicht. Auch der Unterschied zwischen reich und arm ist gewaltig. Strohütten neben der Aircondition-Villa. In Kafue bekommen wir beim Chita Motel einen Campingplatz für 300 Kwacha (30 €). Chita Motel Chita Motel <<<          >>>

Nierstein - Lusaka in Sambia

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Nach akribischer, penibler Vorbereitung geht es endlich los: um 17:00 Uhr bringt uns Taxi Schwedler bei 32 Grad zum Flughafen in Frankfurt. Um 20:45 sitzen wir zu zweit in ner 4er Reihe der South African Airline. Perfekt! Sehr angenehm geht's nach Johannesburg und dann weiter nach Lusaka in Sambia. Lusaka Airport überrascht mit Temperaturen unter 30 Grad, einer schnellen Einreise und netten Einwohnern. Der Weg zu unserem AirBnB-Cottage, Andrew Mc Naugh, entlang der Great Eastern Rd ist gewöhnungsbedüftig: es ist so'n bisschen wie zu DDR-Zeiten. Aufgeräumt, aber nix da. Andrews Cottage finden nur mit Hilfe eines Anrufes einer Ungarin, die wir auf der Strasse treffen. Er holt uns dann mit dem Auto ab; allerdings sind wir keine 300 m vom Hostal entfernt. Etwas unübersichtlich die Gegend ;-) Schnell noch einkaufen und dann nur noch schlafen.... angekommen in Lusaka wo ist unsere Airbnb-Unterkunft? gefunden <<<          >>> ...