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Posts mit dem Label "2016-Namibia-Nord" werden angezeigt.

Swakopmund - Walvis Bay

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Die für Radler vielleicht gefährlichste Strecke Namibias liegt vor uns: ein schmales Teerband durch die Wüste am Südatlantik mit irre viel Lkw-, Autoverkehr. Walvis Bay hat immerhin den wichtigsten Seehafen Namibias, wenn nicht ganz Südwest-Afrikas. Alle Ölimporte laufen über diesen Hafen. Es bleibt uns nix anderes als auf  dem Sandrandstreifen auszuweichen. Auf dem Asphalt zu fahren ist unmöglich. Longbeach liegt auf der Strecke und ist ein bisschen Mallorca in Namibia. Walvis Bay ist scheinbar das wirtschaftliche Zentrum. Superschicke Villen an der Lagoon mit Flamingos, Containerhafen, Ölhafen für Namibia, Botswana, Sambia. In einem Touri-Center am Stadtrand bekommen wir einen Bungalow für 550 NAD. Der Rest des Tages geht für Vorbereitungen der nächsten Reisetage drauf. kein entspanntes ... ... radeln ... ... auf der B2 nach Walvis Bay schick Leben ... ... an der Lagoon von Walvis Bay <<<          >>...

Swakopmund

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Ruhetag! Sightseeing, Rad-Check, Permit-Kauf beim NWR für die Namib (170 NAD). Ach ja. Wir haben ein neues Endziel. Wir fahren nun bis Südafrika und haben unseren Rückflug nicht mehr von Windhoek, sondern von Kapstadt. Die South African Airline und hier die Sachbearbeiterin Susann C. in Frankfurt muss ich an dieser Stelle loben. Nie ging eine Umbuchung einfacher. Eine E-Mail an die Kontaktadresse reichte aus. Selbst die Radanmeldung wurde erledigt. DANKE dafür. Swakopmund ist schon sehr anders im Vergleich zum restlichen Afrika. So traditionell, so europäisch wie ein Badeort an der Nordsee. Die Temperaturen passen auch dazu. Desert Sky Backpackers - alles da Hansa Hotel Permit-Kauf  Beach Beach da scheint es Leser zu geben lecker Burger <<<          >>>

Usakos - Swakopmund

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Die B+B-Chefin macht uns bereits um 06:00 Uhr Spiegelei und Bacon (50 NAD), denn es sind 146 km bis nach Swakomund durch Nichts, davon geht es 22 km bergauf. Da der Wind erst vormittags einsetzt, wollen wir frühzeitig starten. Nach dem Anstieg ist die Spitzkoppe zu sehen. Ab dort beginnt die Wüste und kontinuierlich geht es bergab, leider bei zunehmenden Gegenwind. Mit den Trucks und Lkw haben wir einige gefährliche Begegnungen. Ich möchte die B2 nicht nochmal fahren. Hier ist Namibia defintiv kein Radlerland. Ziemlich gefrustet und wütend erreichen wir die Industriegebiete Swakopmunds. Die Innenstadt von Swakopmund ist allerdings übersichtlich, ein wenig altmodisch und deutsch wirkend. Im Desert Sky Backpackers kommen wir für 2 Nächte unter. Wir sind froh, heil angekommen zu sein. der frühe Vogel fängt den Wurm? Spitzkoppe nix als Sand nach 146 km - Desert Sky Backpackers <<<          >>>

Omaruru - Usakos

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Nach dem gestrigen sehr schönen Tag kommt nach dem Abbiegen auf die B2 bei Karibib die Ernüchterung in Form von Gegenwind aus West. Die B2, Hauptverbindung Windhoek-Swakomund, ist voller Wochenendverkehr. Da namibische Autofahrer keine Radfahrer kennen, rauschen sie zentimeternah an uns vorbei. Da hilft auch kein Stinkefinger. Einfach nur ätzend. Bei Lkw‘s ist man gut beraten in den Graben auszuweichen. Manche Lkw kündigen sich freundlicherweise per Hupe an. Ohne Rückspiegel ist es lebensgefährlich. Zumal wegen des Gegenwindes herankommende Autos/Lkw nicht zu hören sind. Das unscheinbare B+B Mountain View im ebenso unscheinbaren und menschenleeren Usakos finden wir erst nach langer Unterkunftssuche und ist so lala. TiA. weiter Blick  Usakos - verlassen? <<<          >>>

Otjiwarongo - Omaruru

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Auf der C33 Richtung Kalkfeld/Omaruru haben wir Rückenwind. Die Landschaft ist mal wieder öde, wird aber von Kalkfeld nocht getopt. Es gibt ein oder zwei Mini-Läden, eine Tanke sonst nix. Danach wird die Ödnis von Hügeln links und rechts unterbrochen. Ab Kalkfeld geht die Strasse gefühlt abwärts bis Omaruru zur River Guesthouse. Das Guesthouse hat Campsites und einem sehr schönen Innenhof. Wir bestellen Wildroulade. Hausmannskost, aber sehr gut. Beim Essen unterhält uns der Wirt des Guesthouses und eine Motorbike-Gruppe. viel Gegend auf den heutigen 141 km River Guesthouse ... ... mit Campsites <<<          >>>

Tsumeb - Otavi - Otjiwarongo

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Über einen Pass mit viel Rückenwind geht es nach Otavi, dem Cattle- und Fliegenland. Kleine Fliegen als 'Vor-den-Augen-Fliege' und Brummer-Fliegen als 'Hinter-den-Ohren-Fliege'. Sie wollen einfach nur irgendwo hinein. Auch in der Khorab Lodge auf unserem Campsite ist Fliegentreffen. Nur in das Lodge-Gebäude trauen sich die Nervtöter nicht. Fliegenland Antoinette und Geraldine lernen Deutsch Fliegen-Treffpunkt Fliegen-Meeting Wir verlassen den Fliegenort am nächsten Morgen und gönnen uns 115 km Ödnis, aber bei Rückenwind und bei 47 Grad. 26 km/h sagt der Tacho am Ziel. In Otjiwarongo im Hotel ‚Out of Africa‘ gönnen wir uns ein Zimmer mit Aircon für 895 NAD und geniessen die runtergekühlte Temperatur. Kein Schritt vor die Tür.  <<<          >>>

Radpause - mit dem Polo von Tsumeb nach Fort Namutoni, Halali, Khorixas, Waterberg zurück nach Tsumeb

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Um 08:00 Uhr übernehmen wir den gemieteten Polo. Um 10:00 sind wir bereits am Namutoni Camp im östlichen Bereich des Etosha NP und bekommen entgegen aller Ratschläge im Internet einen Campsite (490 NAD, Etosha-NP-Eintritt 80 NAD). Das Camp ist in einem üblen Zustand. Unsere Camp-Nachbarn kommen aus Bensheim. Am Wasserloch des Camps können wir einige Elefanten beobachten. Beeindruckend. Auf der Fahrt in den weiteren NP erleben wir Giraffen, Zebras, Gnus, Löwen, Elefanten, Springböcke und ein Nashorn. Die Tiere sind toll; die Landschaft macht allerdings einen kaputten Eindruck. Knochentrocken, staubig wie nicht von dieser Welt. Am Abend fahren wir nochmals raus und sehen einen tollen Sonnenuntergang mit Giraffe/Nashorn. Wir packen es grad noch in das Camp zurück, denn mit der Dämmerung wird das Camp verrammelt. Wer nicht drin ist muss die Nacht draußen verbringen. hautnah ... ... dran ... ... an den Giganten Hitze macht müde Sunset ... ... am Fort Namutoni...

Grootfontein - Tsumeb

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Grootfontein durchradeln wir nach einem kleinen Einkauf. Die kleine Stadt hat einen Hauch der westlichen Welt. Es gibt sowas wie gepflegte Grünstreifen. Danach geht es gegen den Wind, hügelig, gefüühlt ansteigend durch trockene Landschaften. Der Spaßfaktor ist gering. Tsumeb ist sehr grün. Gleich am Stadtanfang liegt das Kupferquelle-Resort: ein Paradies mit einem unglaublichen 50 Meter Pool, Shop, ATM, Laundry, Schattenbäume, Rasenflächen. Perfekt. Wir lernen den Resortchef und den Präsidenten der ‚Bikes for Africa‘ kennen. ‚Bikes for Africa‘ organisiert den Import gebrauchter Fahrräder aus dem Westen. Dann buchen wir bei North Travel einen Polo für 5 Tage um damit den Etosha-NP zu besuchen. Den NP kann man mit dem Rad nicht besuchen. Am Supermarkt schnitzt mir Helmut aus einer Makarani-Nuss einen Schlüsselanhänger mit Namensgravur (75 NAD). Ob Helmut wirklich Helmut heisst, bleibt mal offen. Jedenfalls hat er lobenswerterweise ein Geschäftsmodell für sich entdeckt und hat ein pa...

Mururani Camp - Grootfontein

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Der Campsite in Mururani war - von den Moskitos mal abgesehen - sehr schön. Um 08:00 Uhr brechen wir auf. Die Strecke ist ebenso wie die gestrige schnurgerade. Die Landschaft wird zunehmend trockener. Erste Palmen tauchen auf. Roy‘s Camp mit seinen vielen Kuriositäten ist der einzige Versorgungspunkt auf der Strecke. Zwei  Cola und ein Toast geben zumindest moralisch neue Kraft. 20 km vor Grootfontein wird die platte Landschaft von ein paar Hügeln aufgelockert. Der Tacho zeigt mittlerweile 48 Grad an. Ca. 2 km vor Grootfontein ist der Maori Campsite mit seinem etwas skurillen, hessischen Besitzer. Jedenfalls hat er einen gewöhnungsbedürftigen Humor. Die Chefin engagiert sich für soziale Projekte in der Gegend (Schule, Kindergarten, behinderte Kinder,  Organisation von Hilfslieferungen). Ach, und Fliegen gibt es wieder satt. Roy's Camp ... ... hat viele Kuriositäten Maori Camp ... ... nach weiteren 130 km <<<        ...