Sami - Kanali (Festland)

Sonntag, 24.05.2026 - Sami-Mytikas - 35 km - sonnig, Gewitter - 25 Grad 

Sami liegt auch um 10:00 noch im Tiefschlaf, alles ist ruhig und entspannt. Meine Fähre der Ionion Pelagos zurück auf's Festland kommt langsam von der Nachbarinsel Ithaka getuckert. Schon auf dieser kurzen Strecke hat sie 15 Minuten Verspätung. Der Stop in Sami geht aber flott vonstatten. Im Vergleich zu Levante Ferries ist diese Fähre schon in die Jahre gekommen. So dauert die Überfahrt mit dem Seelenverkäufer nach Astakos rund 3 Stunden. 
Direkt an der lebhaften Promenade in Astakos legt die Fähre an. 10 Minuten später bin ich auf der seeehr ruhigen Straße nach Mytikas. Keine Menschenseele ist unterwegs - nur ein paar Motorräder. 
Am Ziel angekommen gönn ich mir ein Sonntag-Mittagessen: griechischer Salat, Mousaka, Hähnchenfilet mit Pommes. 
Kaum im Appartement angekommen, gibt's ein kräftiges Gewitter mit anschließenden Dauerregen.

Tschau Kefalonia...

... schön war's


Astakos 

autofreier Sonntag? 

sooo ruhig




Mytikas - Gewitter



Montag, 25.05.2026 - Mytikas-Kanali - 70 km - überwiegend sonnig, 25-30 Grad

Wie versprochen ist die Appartment-Chefin um 08:00 vor Ort und schließt den Laden auf, sodass ich an mein Rad komme. 
Es geht so schön weiter wie gestern. Ruhig mit ein paar Hügelchen. Mit dem Ferienort Palairos endet die schöne Strecke. Jetzt bin ich auf der E55, welche für Radfahrer der Eurovelo 8 ist. Mein nächstes Ziel ist Preveza. Komoot führt mich abseits der hier verlaufenden 4spurigen E55. Mal Feldweg, mal Landstraße. Preveza liegt auf der anderen Seite einer Lagune und ist nur per Unterwasser-Tunnel erreichbar. Für Radfahrer ist der Tunnel verboten. An der Mautstelle sitzt eine deutschsprachige Kassiererin, die mir eine Telefon-Nr für einen Shuttlebus gibt (+30 2682061449, die Angaben findet man auch auf Kompot). Ich ruf an und die freundliche Kassiererin bestätigt kurz mein Anliegen. 15 Minuten später ist der Shuttlebus da. Der freundliche Shuttlebusfahrer der Verkehrskonrolle will für die Fahrt nix, keine Gebühr, kein Trinkgeld. So unkompliziert. 

Mein Tageziel, das Katarina Hotel, hat mich heute als einzigen Gast. Die deutschsprachigen Inhaber betreiben das Hotel nur im Sommer; im Winter leben sie in Nürnberg. Das Hotel ist klein, sauber, ruhig, so wie ich es mag. 3 Nächte bleib ich erstmal hier. Nach Italien, mein nächstes Land, zieht's mich noch so gar nicht. Griechenland ist einfach zu entspannend.

3 Tagen vergehen mit der weiteren Routenplanung, schwimmen, faul rumliegen, Strand besuchen ...

Kletterkünstler

Mautstelle vorm Unterwasser-Tunnel...

... und seine nette Kassiererin 

Was für ein Service!

Kurz vorm Tagesziel 

Blick vom Appartement-Balkon 


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