Samstag, 06.96.2026 - Marina di Vasto-Pescara - 80 km - sonnig, bewölkt, 25 Grad
Italienisches Frühstück gibt's um 07:30. Auf ein solches kann man durchaus verzichten: Kekse, Kuchen, Weißbrot...
Zunächst geht's auf einem perfekt ausgebauten Radweg entlang der Küste. An der Punta Aderci gibt's dann erst Gravel, dann nur noch einen schmalen Fußweg. Nach dem nächsten ausgebauten Teilstück endet der Radweg wieder im Gestrüpp. Ich wechsel auf die SS16 bis kurz vor Ortona. In Ortona gibt's wieder den Radweg, welcher vor einem gesperrten Tunnel endet. Ortona liegt auf einem Hügel. Also rauf auf den Hügel und wieder zurück auf die SS16. Die letzten km geht's entspannt entlang der unzähligen Lidos.
Die ewige Routensuche ist ermüdend, da es keine Hinweise auf Sperrungen gibt. Google-maps, OSMand, Komoot kennen die Sperrungen nicht und so ist man immer wieder frustriert. Bis der Radweg mal fertig ist, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen.
Mein Self-CheckIn ins Appartement in Pescara ist sehr anonym. Zur genannten Check-In-Uhrzeit wird ein Code für das Hoftor und die Zimmertür aktiviert. Funktioniert, ist aber gewöhnungsbedürftig.
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| die Abruzzen in Sicht |
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| hier endet der Radweg ... |
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| ... und hier geht's weiter |
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| Ortona |
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| Ortona |
Sonntag, 07.06.2026 - Pescara-Popoli Terme - 60 km - sonnig, 27 Grad
Auf's italienische Frühstück im Hotel verzichte ich mal und so geht's um 07:00 westwärts in die Abruzzen. Pescara schläft da noch und die SS5 ist ruhig. Das ändert sich um 09:00. Denn heute am Sonntag will das Motorrad ausgefahren werden. Teilweise riskant fahren sie röhrend durch's Tal. Nervtötend. Rennradler sind natürlich am Sonntag auch zahlreich unterwegs.
Kurz vorm Tagesziel fahre ich noch einen Supermarkt an, denn um 13:00 ist ja wieder alles geschlossen. So ist auch in Popoli.
Mein Zimmer im Bella Vista hat Zimmer mit schöner Aussicht erst ab 150,00 Euro. Na, dann bleib ich halt im Erdgeschoss mit Parkplatz-Blick.
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| Popoli Terme |
Montag, 08.06.2026 - Popoli-Castel del Monte - 46 km, 1.250 hm - sonnig, bewölkt
07:30 Frühstück mit Müsli, Obst, Ei und Toast. Im Supermarkt noch schnell die Lebensmittel aufstocken und der Anstieg von 250 hm auf 1.350 hm kann beginnen. Dieser ist recht moderat mit meistens unter 10%. Die Strecke ist sehr ruhig und schön. Nach gut 5 Stunden ist das Ziel Castel del Monte erreicht. Bei zwei Panini treff ich zwei Innsbrucker Radler. Sie bestätigen mir, daß die Küste nur schrecklich zum Radfahren ist. Castel del Monte soll eines der schönsten Dörfer Italiens sein. Wirklich top restauriert, allerdings scheint keines der alten Häuser bewohnt zu sein. Mein Wirt erklärt mir, daß die Häuser nur im Sommer von Urlaubern bewohnt werden. 300 Einwohner gibt's hier, im Sommer sind's 2.000.
Meine Unterkunft Miramonti liegt im 'Herzen' des Ortes und hat ein Restaurant. Einen Supermarkt gibt's nicht.
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| auf halber Strecke |
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| St. Lucia |
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| Castel del Monte ... |
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| ... ist fast komplett saniert ... |
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| ... und im Winter verlassen |
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