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Kiefersfelden - Mühldorf

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Montag, 29.07.2024 - Kiefersfelden-Schechen - 47 km - sonnig, 28 Grad Tschüss Bergwirt, schön erholsam war's. Die Berge verschwinden, der Inn wird immer breiter, nach Rosenheim folgt das Örtchen Schechen mit einem Campingplatz am Erlensee. Ganz ok, aber hoffnungslos überfüllt. Dienstag, 30.07.2024 - Schechen-Mühldorf - 72 km - sonnig, 30 Grad Bis Wasserburg geht's noch entspannt am Inn entlang. Wasserburg ist ganz nett. Ups, danach geht der Innradweg gar nicht mehr am Inn entlang. Irreführende Ausschilderungen und wir landen in der oberbayerischen Wildnis. Die Gegend ist sehr schön und unglaublich hügelig. Nachdem wir 10 km irgendeinem Radweg im Zick-Zack-Kurs gefolgt sind und dabei gefühlt jeden Hügel 2mal hochgefahren sind, nehmen wir die Landstraße nach Kraiburg und dann nach Mühldorf - unser Tagesziel. Letzte Berge, der Inn ist zum Fluss angewachsen  Schechen - ziemlich voll. Hat aber einen schönen See  Wasserburg Wasserburg  Oberbayern pur. <<<  ...

Fügen - Kiefersfelden

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Samstag, 27.07.2024 - Fügen-Kiefersfelden - 56 km - sonnig, 31 Grad Wir verlassen unseren Glamping-Campingplatz mit seinen Privat-Bädern, Pool., etc. Der sehr schöne Platz kostet schlappe 24 Euro pro Person/Zelt. Weiter geht's auf dem Innradweg nach Kufstein und dann Kiefersfelden. Die bezahlbare Unterkunftssuche gestaltet sich ein wenig aufwändig. In Anbetracht der angekündigten Gewitter, Regenschauer sind wir froh beim Bergwirt in Kiefersfelden ein Zimmer für 100 Euro zu bekommen. Sonntag, 28.07.2024 - Kiefersfelden - Ruhetag - Regen Sonntag ist Ruhetag. Frühstücksbuffet wie im Urlaub. Da es bis in den Nachmittag hinein regnet, tröpfelt, bleiben wir gerne noch eine Nacht beim Bergwirt in Kiefersfelden. Rattenberg kurz vor Kufstein Regentag = Ruhetag - beim Bergwirt in Kiefersfelden ... ... einzige Aktivität heute ist ein Spaziergang zum Hechtsee <<<   >>>

Landeck- Fügen

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Donnerstag, 25.07.2024 - Landeck-Unterperfuss - 75 km - sonnig, 24 Grad 50 cm neben meinem Zelt haben sich noch zwei Wanderer gequetscht. Wer jemals nach Landeck kommt, sollte Riffler Camping meiden. Die heutige Strecke war sehr schön, mal bergauf, tendenziell bergab. Der Inn ist mittlerweile zum Gebirgsfluss angewachsen. Rafting wird angeboten. Unser Tagesziel Tiefental Camping ist ausgebucht. 10 km weiter in Unterperfuss bei der Branger Alm gibt's einen schönen nicht überlaufenen Farm-Camping. Freitag, 26.07.2024 - Unterperfuss-Fügen - 70 km - sonnig, 25 Grad Heute geht's durch Innsbruck und dann weiter auf dem Innradweg zum Zillertal. Während Innsbruck noch sehr schön ist, wird der Radweg nach Innsbruck entlang der Autobahn, durch Industriegebiete, viele Wohngebiete geführt. Das Inntal weitet sich. Unser Campingplatz bei Fügen im unteren Zillertal ist ausgebucht. Wir haben aber das Glück einen Ausweichplatz zu bekommen. Beste Lage am Hang mit schöner Aussicht. Glück ge...

Klösterle - Landeck

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Mittwoch, 24.04.2024 - Klösterle-Landeck - 40 km - Regen, sonnig, 24 Grad Plisch, plasch, in der Nacht. Es schüttet mächtig. Mein Zelt Big Agnes hält den Regen zwar ab, nicht aber die aufsteigende Bodennässe. Bodenplane und der Footprint des Leichtgewichtzeltes sind einfach zu dünn. Um 07:30 ist der Regen durch. Frühstück in der Rezeption. Heute geht's über den Arlbergpass. Da der Arlberg-Tunnel wegen Bauarbeiten gesperrt ist, muss der Verkehr über die Passstrasse. Für Radfahrer ist da kein Platz mehr und so müssen wir den Shuttlebus über den Pass nehmen. Die Abfahrt nach St. Anton ist wieder erlaubt. Mit 13,5 Prozent Gefälle ist die auch recht ordentlich und wunderschön. Ab St. Anton geht's dann auf einen sehr schönen, gut ausgebauten Radweg bis Flinsch. Ab dort auf Bundesstraßen und Waldwegen bis Landeck. Camping Riffler in Landeck hat eine Zeltwiese für HikerBiker, liegt mitten im Ort und ist gut besucht. Zelt an Zelt. 1070 hm ging's heute runter, also heute fast nich...

Seedorf - Klösterle

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Montag, 22.07.2024 - Seedorf-Nenzing - 90 km - bewölkt, Regen, 25 Grad Herr Britt hat ein lecker Frühstück bereitet und gibt dazu seinen Lebenslauf zum Besten. 77 Jahre ist er, führt immer noch das Hotel und ist bestimmt Immobilien-Millionär. Entspannt geht's auf dem Bodensee-Radweg Richtung St. Margarethen und dann südwärts nach Feldkirch in Österreich. Während man auf schweizer Radwegen eher über den Asphalt gleitet und schwebt, sich nur an der Ausschilderung orientieren muß, ist es in Österreich eher wie daheim. Holprig und eher spontane Ausschilderungen. Unser Campingplatz Alpencamping liegt 300 hm abseits der Route Richtung Arlbergpass bei Nenzing. Ein deluxe Campingplatz der extravaganten Art. 20 Euro pro Person und Zelt. Wir sind unter den hunderten Wohnwägen, Wohnmobilen die einzigen Zelter. Bei unserer Ankunft nieselt es nur noch. Wie schön. Unsere Nachbarn aus Pirna und Stuttgart zeigen sich sehr interessiert an unserer Route. Dienstag, 23.07.2024 - Nenzing-Klösterle (...

Möhlin - Seedorf

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Freitag, 19.07.2024 - Möhlin-Jestetten - 83 km - sonnig, 31 Grad Laufenburg, Waldshut-Tiengen, Hohen-Tengen, Jestetten, so ist die heutige Strecke. Die Grenzregion ist zwar ländlich, aber es gibt eine Vielzahl von Bundesstraßen, Bahnstrecken, Autobahnen. So ist kaum noch Platz für ruhige Radwege und es fällt schwer eine geeignete Strecke zu finden. Xmal sind wir in der Schweiz, dann wieder in Deutschland. Die beste Ausschilderung hat noch der Eurovelo 15. Das Mobilfunk-Netz der Schweiz ist am stärksten mit der Folge, dass ein einmaliger Aufruf von google-maps mein gesamtes Guthaben von 20,00 Euro verbraucht. Mein Lidl-Tarif sieht nur das EU-Roaming vor. Da die Schweiz kein EU-Roaming vorsieht, ist es exorbitant teuer. In Jestetten bietet das Schwimmbad eine Zeltwiese an. 10 Euro pro Nase für viel Platz. Um 21:00 ist Badeschluss und im Bad wird's ruhig. Sehr schön. Samstag, 20.07.2024 - Jestetten-Mammern (CH) - 40 km - sonnig, 32 Grad Frühstück mit Blick auf die Poolanlagen: 4 ...

Nierstein-Rheinfelden-Möhlin

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Mittwoch, 17.07.2024 - Nierstein- Neuenburg Rad-Kumpel HeinzelmannOnTour ist auf seinem Weg in die Türkei. 4 Tage ist er bereits den Rhein südwärts unterwegs. In Neunburg am Rhein will ich ihn mit der Deutschen Bundesbahn einholen. Die Abfahrt in Nierstein verzögert sich schon mal um eine halbe Stunde und ich hab schon die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der Anschlußverbindungen. Aber das Abenteuer Bahn bleibt mir erspart. Ich komme pünktlich an und finde HeinzelmannOnTour am vereinbarten Campingplatz in Neunburg. Der Platz ist ganz ok, aber der Geräuschpegel auf dem Platz ist grenzwertig. Um 19:00 endet die Beschallung Musik der Beach-Bar, danach spielen die Kids nebenan bis 22:00 Fußball in ekstasischer Lautstärke, den Abschluss macht das Open-Air-Kino bis 22:30. Donnerstag, 18.07.2024 - Neunburg-Möhlin (Ch) - 60 km - sonnig, 30 Grad Eine schöne, entspannte Strecke: Isteiner Schwellen, der schöne Teil Basels am Rhein, Rheinfelden in der Schweiz.  Der Campingplatz Bacht...

Fazit zur Radreise Marokko

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Marokko ist ein Erlebnis. Kein Tag wie der andere. Auch wenn meine Reise nicht wie geplant verlief (die Route über Icht, Tata, Zagora war zu heiß und zuviel Gegenwind) war es ein kleines Abenteuer. 1.250 km / 10.000 hm in 23 Tagen - nicht viel, aber ok. Die Menschen Die Marokkaner sind ein freundliches, gastfreundliches, höfliches Volk, jedenfalls außerhalb der Ballungsräume. Ein Lächeln ist immer drin. Ein Gruß ist selbstverständlich. Frauen sind auf dem Land fast immer verschleiert, verrichten die Feldarbeit, sind für die Hausarbeit und die Haustierversorgung zuständig und für vieles mehr. Die Männer lassen es sich da mehr gut gehen, arbeiten oft in der Gastronomie, betreiben die Garagenläden, im Handwerk, auf dem Bau. Wenn es denn Arbeit gibt, sind es meiner Meinung fleißige Leute. Die Frauen sind durchaus in der Öffentlichkeit sichtbar, sind aber meiner Meinung Menschen zweiter Klasse. Die Ignoranz der Frauen in der Öffentlichkeit ist verbreitet, wahrscheinlich fehlt mir da das kul...

Taroudant - Agadir

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Donnerstag, 02.05.2024 - Taroudant-Agadir - 85 km - sonnig Zurück nach Agadir fahre ich auf der RR114A - nördlich der Hinfahrt auf der R114. Die nördliche Variante ist auf den ersten 40 km mit Seitenstreifen deutlich angenehmer. Danach beginnt wieder die Vermüllung der Straßenränder, der Verkehr nimmt deutlich zu. Irgendwo lande ich auf der Autobahn A3, dann auf der RN11A, welche ins Stadtzentrum führt. Freitag, 03.05.2024 bis Dienstag, 07.05.2024 - Agadir - dunstig, sonnig, 22 Grad  Bis zu meinem Abflug am Dienstag vergeht die Zeit mit Hotelwechsel, mit Rad verpacken, mit Strand- und Pool-Besuchen. Agadir ist fast ausgebucht, auch wenn die vielen Hotel-Rohbauten nicht diesen Eindruck vermitteln. Strand und die Promenade sind gut besucht. Für einen längeren Aufenthalt wäre mir Agadir zu langweilig. Tee- und Kaffeeverkäufer am Strand von Agadir. Angeboten wird auch Gebäck, Süsskram, T-Shirts, Teppiche und und... Mein Zimmerausblick ....  ... auf die Kasbah von Agadir und den ...

Taznakht - Taroudant

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Mittwoch, 01.052024 - Taznakht-Taroudant - sonnig, 30 Grad Am Abend gehe ich mit Ulli und Ralf essen, Stev M. aus Meissen, ein Extrembiker (fährt schon mal 200 km täglich in Folge, Nordkap-Deutschland in 3 Wochen) kommt dazu. Das Fußballspiel Bayern München gegen Real Madrid wird übertragen und das Restaurant ist gerappelt voll.  Um 08:00 stehe ich erwartungsvoll vorm Bab Sahara und hoffe auf mein reserviertes Taxi zurück nach Taroudant. Mein Rezeptionist meinte, das Taxi kommt in 20 Minuten. Nach einer halben Stunde gibt es nur noch ein Taxi nach Taliouine. Dort müsste ich ein neues Taxi suchen. Weitere 15 Minuten später soll es nur noch einen Bus geben, welcher dann doch nicht kommt. Ich will grad deprimiert mit dem Rad losfahren, da bringt der Rezeptonist die freudige Nachricht, ein Taxi nach Taroudant ist gefunden und tatsächlich, ein 'Grande Taxi' fährt Richtung Agadir. Erst jetzt verstehe ich das System. Am zentralen Taxistand gibt es ein paar Manager, welche die Fahrten ...

Agadir - Taznakht

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Freitag, 26.04.2024 - Imi Ouaddar-Agadir - 35 km - sonnig  21 Grad Je näher Agadir rückt, desto komfortabler wird's für den Touristen. Obststände präsentieren ihr Angebot, breiten es nicht mehr auf dem Boden aus. Die Unterkünfte sehen passabel aus. Allerdings nehmen auch die Homeless zu, streunende Hunde gibt's reichlich. Jedes Tier scheint mit einer Gebrechen leben zu müssen, mal fehlt ein Bein, mal ist es bis auf die Knochen abgemagert. Der Verkehr nimmt auf der mittlerweile 4spurigen RN1 zu. Einen Mopedfahrer hat es übel erwischt, angefahren und er liegt bewusstlos auf dem Randstreifen. Ab Taghazout folgen die All-inclusive-Hotelanlagen mit Riu, Hyatt, Hilton, umgeben von bewässerten Rasengrün, Palmen und üppigen Poolanlagen. Jeder Hotelzugang ist bewacht. Es folgt Aourir, dann das Hafengebiet mit intensivem Fischgeruch und als einzige Baustelle. Die Rezeptonistin meines Hotels in Agadir erinnert sich an mich und gibt mir das gleiche Zimmer wie beim letzten Mal - nett. Wie...